Neues vom Octopus: Kann ich das auch?
Kann ich das auch?
Diese Frage haben wir vergangene Woche in einem Post auf der Octopus-Seite auf LinkedIn gestellt. Die Antwort war klar: Ja, Du kannst das!
Aber was genau? Content für Deine Social-Media-Kanäle in Sekunden erstellen. Wie? Ganz einfach:
👉 Step 1: Content-Idee
- Öffne den OctopusCreator
- Wirf einen Blick in Deinen Kalender-Feed
- Wähle ein Thema aus oder
- Schreib eine eigene Caption
👉 Step 2: Visualisierung
- Lade Dein eigenes Bild hoch oder
- Wähle aus Deiner Bilddatenbank oder
- Lass die KI ein Bild generieren
👉 Step 3: Text & Optimierung
- Die KI erstellt Dir eine passende Caption
- Passe den Text nach Bedarf an
- Wähle die Plattform (LinkedIn, Instagram, Facebook)
👉 Fertig ist Dein Post!
Bei Fragen, Wünschen oder Feedback schreibt gerne an info@octopus-creator.de
KI-Corner: Die 9 KI-Trends für 2025
Horizont blickt nach vorne und listet neun KI-Trends für die kommenden 12 Monate auf. Und auch aus meiner Sicht sind da interessante Themen dabei, die uns als Agentur beeinflussen werden.
Die 9 wichtigsten KI-Trends für 2025 bei Horizont
Der erste Trend – und ehrlich gesagt schon seit Monaten da – ist der Einsatz von KI-Agenten. An jeder Ecke gibt es bereits KI-Agenten, die Dir Deine Arbeit abnehmen oder vereinfachen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel repetitive und standardisierte Arbeit noch manuell gemacht wird. Nina Koch, Director Customer Success Central Europe bei Slack, sagt also nicht zu Unrecht: „2025 wird zweifelsfrei das Jahr der KI-Agenten. Nie zuvor gab es eine Technologie, die in der Lage war, komplette, mehrstufige Arbeitsabläufe völlig autonom, von der Entscheidung über die Ausführung bis hin zur Reaktion auf neue Informationen, ohne menschlichen Eingriff durchzuführen."
Was haben wir noch laut der Experten von Horizont? Die Entwicklung von synthetischer Intuition. Multimodale Systeme verarbeiten die Datentypen nicht nur, sie entwickeln ein Verständnis für ihre tieferen Zusammenhänge. Dabei werden GPT-5 und Googles Gemini wahrscheinlich neue Maßstäbe setzen, so Thomas Porwol, Managing Partner Innovation & Digital Experience bei DDB. Zudem wird das Tempo zunehmen. „Schon im Jahr 2025 werden wir erleben, wie Large Language Models hochkomplexe Aufgaben in Minuten statt Stunden bewältigen", so Porwol. Na dann, anschnallen und festhalten. Denn das ist noch lange nicht alles. Inhouse-Teams für KI werden wachsen, diese und alle weiteren Mitarbeiter müssen geschult werden – das schreibt schon der EU AI Act vor. Dabei nicht zu vernachlässigen das Thema Nachhaltigkeit. „Neben dem alarmierenden Anstieg der Energiekosten rückt für Unternehmen auch der ökologische Fußabdruck, den sie hinterlassen, immer mehr in den Mittelpunkt", so Damir Spoljaric.
Und das ist nur ein Auszug. 2025 wird sich so vieles so schnell verändern, dass ich uns allen nur Kraft für diese Herausforderungen wünschen kann.
KI-Corner: Hilfe in der Schule
Einsatz von KI in der Schule: Wahrscheinlich eines der spannendsten und meistdiskutierten Themen. Von „Teufelszeug" bis „Heilsbringer" ist in den Gesprächen alles dabei. Ich bin übrigens Team „große Chance" – mit dem richtigen Einsatz von KI-Tools besteht die Möglichkeit, die Schule endlich zu revolutionieren und komplett neu sowie individuell zu denken – aber das nur aus dem Off!
Wie es geht, zeigen bereits erste Use Cases aus den USA. Hier werden KI-Technologien eingesetzt, um Benachteiligten zu helfen. So leidet beispielsweise Makenzie Gilkison an Legasthenie. Nun haben maßgeschneiderte KI-Chatbots dafür gesorgt, dass sie nach Jahren der Schwierigkeiten und Selbstzweifel endlich mit den Mitschülern mithalten kann. Ein schönes Beispiel dafür, wie Künstliche Intelligenz verspricht, unzähligen Schülern mit Seh-, Sprach- und Hörbehinderungen bei der Bewältigung von Aufgaben zu helfen, die anderen leicht fallen.
Laut eines Berichts auf News-Press hat das Thema höchste Priorität für das US-Bildungsministerium.
Social Snack: Video-Editing by Instagram
Dieses Jahr werden KI-Anwendungen explodieren. Davon bin ich überzeugt. Auch in Social-Media-Kanälen wie Instagram wird einiges passieren. Einen kleinen Ausblick konnte man auf dem Profil von Chef Adam Mosseri bekommen. In 2025 werden wir mithilfe von Texteingaben jeden Aspekt eines Videos ändern können. „Wir arbeiten an einigen wirklich spannenden KI-Tools für euch Videokünstler da draußen", sagt Mosseri. „Viele von euch erstellen tolle Inhalte, die Instagram zu dem machen, was es ist, und wir möchten euch mehr Tools geben, mit denen ihr eure Ideen verwirklichen könnt. Und ihr solltet mit euren Videos alles machen können, was ihr wollt. Ihr solltet euer Outfit ändern oder den Kontext ändern können, in dem ihr sitzt, oder eine Kette hinzufügen können, was auch immer euch einfällt", fügt er hinzu. (TechCrunch berichtet)
Was das bedeutet, liefert er gleich eindrucksvoll auf seinem Profil mit (zum Reel).
Wir wissen, dass die Realität nicht immer den Ankündigungen entsprechen muss, aber das Video ist schon crazy. Ich bin gespannt.
Medien Snack: Die Jugend von heute
„TikTok statt Tagesschau: Wie sich die Jugend über Politik informiert", lautet eine Headline bei W&V. Das überrascht mich jetzt nicht. Radio, TV und Zeitungen haben nach dieser Umfrage bei 15- bis 20-Jährigen nahezu ihre Relevanz verloren. Und was ist jetzt der neue politische Marktplatz? Social Media, allen voran TikTok. Das Problem? Weder Parteien und Politiker noch die klassischen Medienmarken verstehen es, Botschaften auf den Social-Media-Plattformen so aufzubereiten, dass sie Relevanz haben.
Dass es geht, zeigen einige Marken wie Deichmann, BB Hotels oder weitere traditionelle Marken, die die Herausforderung der geeigneten Kommunikation mit der jungen Zielgruppe angenommen haben. Ich spreche hier gar nicht von der „richtigen" Kommunikation. Denn ob das „richtig" ist, wage ich zu bezweifeln. Aber möchte ich diese Zielgruppe erreichen und mit ihr in einen Austausch treten, muss ich mich auf ihre Spielregeln einlassen. Rede mal mit Menschen in diesem Alter, beobachte sie, hör ihnen zu. Lass Praktikanten keinen Nonsens machen, sondern lass Dir von ihnen erklären, wie Kommunikation bei ihnen funktioniert. Dann verstehst Du auch ihre Bedürfnisse und ihre Ansprüche an Kommunikation.
Das sind die Herausforderungen einer Gesellschaft, die sich entwickelt und verändert. Auch für uns als Agentur. Wir nehmen diese gerne an.
Lesetipp: Danke, Burkhard Ewert
Nicht unbedingt passend zu einem Marketing-Newsletter, aber in einer viel zu lauten Welt, die bestimmt wird von schwarz und weiß, ist Woche für Woche eine tolle Stimme und echte Leseempfehlung der „Rest der Republik"-Newsletter von Burkhard Ewert.
Seine Einordnung des Musk-Gastkommentars in der Welt zeigt so wunderbar, wie man auch heutzutage selbst solch brisante Themen noch unaufgeregt, sachlich einordnen kann. Danke, Burkhard Ewert, für eine Perspektive auf Themen, die ich ansonsten sehr vermisse in der Diskussionskultur.
Deshalb eine echte Empfehlung. Abonniert diesen Newsletter.