OOH: Piccadilly Circus & Sixt am Times Square
Das 3D-Board am Piccadilly Circus ist Stammgast bei uns im NewsSnack. Immer wieder spektakulär anzuschauen, wie die weltweit agierenden Top-Marken die Fläche nutzen, um die Aufmerksamkeit der Menschen zu ziehen. Hast Du Dir auch schon mal die Frage gestellt, wie das funktioniert? Ganz einfach und doch super spannend erklärt in genau 60 Sekunden – schau es Dir an!
Erklärung zum 3D-Billboard bei LinkedIn
Nicht 3D, nicht einmal digital, aber ein echtes Statement setzt aktuell Sixt in New York! „Den Times Square in Orange leuchten zu sehen symbolisiert eindrucksvoll, was unser US-Team bereits erreicht hat", sagt Co-CEO Konstantin Sixt auf wuv.de. Und ich muss sagen, der Auftritt ist eine Ansage: Riesige analoge Banner umspannen das Gebäude an der Ecke 7th Avenue und 42nd Street und weisen auf das Premium-Angebot des Unternehmens hin. Die Motive zeigen exklusive Fahrzeuge von BMW, einem der wichtigsten Partner von Sixt. Claim der Kampagne: „DON'T RENT A CAR, RENT THE CAR".
Botschaft, Platzierung, Größe: alles top! Sixt ist sowieso das Maß aller Dinge in der Außenwerbung!
ChatGPT als Siri-Kurzbefehl
„Frag doch mal ChatGPT" ist in unserem Wortschatz angekommen, wie die Frage, ob noch jemand Kaffee möchte. Die Open-KI lässt sich jetzt auch standardmäßig auf dem Smartphone nutzen, als Siri-Kurzbefehl.
1. Erstelle ein Konto bei OpenAI.
2. Klicke nach dem Einrichten Deines Kontos rechts oben auf Deinen Account-Namen, dann auf „View API-Keys" und „Create new secret key". Den angezeigten Schlüssel kopieren.
3. Lade anschließend „SiriGPT" herunter und klicke auf „Kurzbefehl hinzufügen". Jetzt musst Du nur noch in der Kurzbefehle-App auf Deinem Endgerät „SiriGPT" öffnen, in das entsprechende Fenster den API-Key hineinkopieren und auf „fertig" klicken.
4. Jetzt ist die Funktion über „Hey Siri, SiriGPT" direkt verfügbar.
Du kannst den Befehl auch vereinfachen, indem Du SiriGPT einen anderen Namen gibst. Das bleibt Dir überlassen.
Ryan Reynolds lässt ChatGPT texten
Apropos KI. Ryan Reynolds und ChatGPT. Gibt es eine bessere Kombination? Ich bin mir nicht sicher. Ryan Reynolds ist nicht nur bekannt als Deadpool-Darsteller, er ist auch Geschäftsmann. Für sein Unternehmen Mint Mobile hat er sich von ChatGPT einen Werbetext schreiben lassen. Hierzu wies er das Dialogsystem von OpenAI an, einen Text zu erstellen, der einen Witz und ein Schimpfwort enthalten sowie den Slang von Ryan Reynolds anwenden soll. Außerdem sollte darauf hingewiesen werden, dass die „Holiday"-Rabatt-Aktion weiterläuft, während andere große Wireless-Anbieter ihre Aktionen beenden.
Ryan ist begeistert, empfindet die Ausgabe des Textes aber auch als „beängstigend" realistisch. Schau einfach selbst, was ChatGPT da gezaubert hat und wie großartig passend das ganze Video ist!
Wir geben 4 Daumen nach oben für Ryan, ChatGPT und das Ergebnis.
Patagonia × IKEA – fiktiv, aber genial
SHUT UP AND TAKE MY MONEY!
Das war meine Reaktion auf den Link in unserer Newsletter-Sammelliste. Eric Groza hat auf LinkedIn eine fiktive Kooperation gepostet. KI-generierte Bilder, die einen Mix aus Patagonia- × IKEA-Möbeln und -Dekoration zeigen. In seinem Beitrag schreibt er: „Ich habe Midjourney einige Anregungen für eine Markenkooperation gegeben, weil Patagonia und IKEA sich beide für Nachhaltigkeit und Umweltbelange einsetzen."
Die Artikel sehen absolut grandios aus, originell und so, als hätten wirklich beide Companies zusammengesessen, um diese Kollektion zu kreieren. Wie gesagt: „shut up and take my money", ich hätte gerne einmal alles!
Vall-E: Stimmen aus drei Sekunden
Neben KI-Bildgeneratoren wie Dall-E, KI-Textern wie Jasper und natürlich unserem viel zu oft genutzten und beschriebenen Fräulein ChatGPT – was fehlt denn neben Bild, Text und Antworten auf alles noch? Richtig, Sound. Hier kommt Vall-E ins Spiel.
Technologie: Meta. Eingabe: 3 Sekunden Audiomaterial. Nutzungsraum: Text to Speech.
Wird das nicht langsam gruselig? Während Frankreich sich mit Regeln für Influencer und retuschierte Bilder befasst, sollte die Welt sich lieber Gedanken machen, wie wir künstlich generierte Inhalte demnächst von echten unterscheiden. Oder nicht?
t3n schreibt: „Hat Vall-E eine bestimmte Stimme erlernt, können Nutzer:innen diese Stimme einen beliebigen Text nachsprechen lassen. Auch Emotionen und der typische Tonfall der Nachgeahmten sollen perfekt simuliert werden."
Denken wir mal anders: Oma und Opa sind nicht mehr da. Jonas möchte aber diese eine Geschichte nur von Opa vorgelesen bekommen. Man nehme Vall-E, füge zum Beispiel eine alte Sprachnachricht und die Gute-Nacht-Geschichte zusammen... et voilà – mega Sache! (Oder gruselig, such es Dir aus.)
Auf der Hand liegt aber, dass dieses Tool oder vielleicht sogar alle zusammen eine große Missbrauchsgefahr darstellen. Fake News, Fake Pics und Fake Voices. Ich bleibe skeptisch, aber auch neugierig und schaue gespannt auf die Entwicklung der einzelnen Themen.
P.S. Vielleicht sorgt Vall-E noch in diesem Jahr dafür, dass unser Newsletter auch zum Hören da ist. Wer weiß. Alles ist möglich.
Xing kann es einfach nicht
Xing, wir müssen nochmal sprechen. Ich fand ja schon den Spot zur Neupositionierung nicht so stark, aber Eure Social-Media-Kampagnen lassen so viel Potenzial liegen.
Ihr steuert die Jobs im Carousel (gesehen bei Instagram) aus und Euch fällt nicht mehr ein, als das Logo auf dem Visual darzustellen? Kein Bild, kein Claim, keine Jobbeschreibung, kein Call-to-Action! Nichts. Nur das Logo, das man ehrlicherweise von den meisten Firmen nicht kennt. Dazu eine super kurze Caption. Immerhin passt der Spruch „Neues Jahr, neues Glück" noch so gerade. Ich kann mir bei allen Erfahrungen, die wir so mit Social Paid Ads machen, nicht vorstellen, dass hier Wirkung erzielt wird und die Partner Interessenten finden.
Möge ich falsch liegen, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.
Alles ist möglich: Danke, Jens Polomski
... auch in der ersten KW per LinkedIn-Nachricht einfach mal Jens Polomski zu danken. Durch seine Tooltipps habe ich schon so unfassbar viel Zeit gespart, bin immer auf dem neuesten Stand und nutze einige spannende Plugins. Aus dem Danke-Chat wurde ein spannender Austausch, daraus ein persönliches Treffen und ein erstes inspirierendes Gespräch. Und jetzt? Mal sehen. Alles ist möglich...
Auf jeden Fall möchte ich jedem Leser dieses Newsletters Jens Polomskis Tooltipps ans Herz legen. Neuester Tipp ist übrigens DeepL Write. Das Kölner Unicorn, das viele als Übersetzungstool kennen, hat nun eine Funktion, die Deine Grammatik und Rechtschreibfehler verbessert und in anderen Tonalitäten formuliert. Und das Schöne ist: Man muss nicht alle Formulierungen übernehmen. Alles ist möglich.