L'Osteria: Größe gut, aber Geschmack?
Eines vorweg: Die Pizza bei L'Osteria finde ich maximal 3-, eventuell sogar schlechter. Ich weiß aber, dass es durchaus viele Menschen gibt, die das anders sehen. Drei Dinge sind jedoch unstrittig, und die greift die Markengastronomie perfekt auf. 1. Die Pizzen sind mit einem Durchmesser von 45 cm echte XXL-Happen, 2. durch die Größe bietet sich das Teilen öfter an und 3. fast jeder – ob Foodblogger oder Möchtegern-WhatsApp-Gruppen-Influencer – macht ein Foto von seinem Essen. Das kombiniert L'Osteria für seinen Spot.
Um die Pizza besser einfangen zu können aufgrund ihrer enormen Größe, steigt ein Mann auf einen Stuhl. Das sieht der Rest und macht es nach. Irgendwann stehen alle auf ihren Stühlen und machen ein Foto. Kompliment für die Idee und das Einzahlen der Kampagne auf das Markenversprechen. Zwei Takes habe ich trotzdem noch. Erstens: Mittlerweile hat jedes Smartphone, das kein Nokia 3310 ist, eine Weitwinkel-Funktion. Und zweitens: Es kommt nicht immer auf die Größe an, vor allem der Geschmack ist wichtig. Und da gibt es allein in Köln eine dreistellige Anzahl an Pizzerien, die besser sind.
OOH: Klare Meinung – Flyeralarm
Bei der OOH-Kampagne von Flyeralarm habe ich eine klare Meinung: Die ist wirklich gut. Warum? Klare Botschaft, kein Wort zu viel, bisschen Humor, perfekt! Was macht Flyeralarm? Die drucken wirklich gefühlt alles. Aber halt auch das, was im Namen steckt: Flyer! Weiß bald nur keiner mehr, der dort Tassen, Kappen oder Hoodies bestellt.
Von daher perfekt geworded. Glückwunsch an wen auch immer, der das getextet hat.
OOH: Unschlüssig! – Möbel Hardeck
Bei der OOH-Werbung von Möbel Hardeck, die ich gerade in ganz Köln sehe, bin ich unschlüssig. Sie ist mir aufgefallen, damit: Ziel erreicht. Aber ich bin wirklich kein Fan von diesem „Durchstreichen". Kannst Du das verstehen? Ich verstehe den Sinn – und es wird dann ja auch über die Kopie komplett aufgefangen, aber dennoch überzeugt es mich nicht endgültig. Deine Meinung? Ab in die Kommentare.
KI-Corner: Alter Hut!
Weißt Du, was unser aktuelles Tempo in der Entwicklung ganz gut beschreibt? Nach der letzten Ausgabe des NewsSnacks kam die Nachricht, dass ChatGPT jetzt die Bildbearbeitung revolutioniert, keine Woche später ist die Nachricht so alt, dass wir nicht mehr dazu schreiben als diese Zeilen. Verrückt!
KI-Corner: Werde Programmierer. NICHT!
Amjad Masad, CEO von Replit, sagt bei financialexpress.com: „I no longer think you should learn to code." Verrückt, er rät also davon ab, Programmieren zu lernen und sagt sogar, es sei Zeitverschwendung, da in Zukunft ausschließlich die KI diesen Part übernehmen wird. Ähnliches hatten wir schon von weiteren Superstars der Tech-Szene gehört. Und was soll man stattdessen machen? „Learn how to communicate clearly, as you would with humans, but also with machines." Hört sich so einfach an, ist es aber gar nicht. Meine Meinung: Recht hat er! Einfach verrückt, was gerade passiert ...
Zum Interview bei financialexpress.com
KI-Corner: AI News – Bloombergs holpriger Start
In dem Bericht der NY Times über die KI-Berichterstattung von Bloomberg sollten eigentlich kritische Worte eine Mahnung sein, darauf weist schon die Headline hin: Bloomberg hat einen holprigen Start mit KI-Zusammenfassungen!
Aber dann las ich Folgendes: Bloomberg News erklärte in einer Stellungnahme, dass das Unternehmen täglich Tausende von Artikeln veröffentliche und dass „derzeit 99 Prozent der AI-Zusammenfassungen unseren redaktionellen Standards entsprechen". Was? 99% entsprechen bereits den Standards? Auch wenn es dann weiter heißt, die KI-Zusammenstellungen sollen den Journalismus ergänzen und nicht ersetzen. Bei 99% glaube ich an was anderes.
Zum Bericht in der New York Times
KI-Corner: Sechs Gedanken von Eric Schmidt
... nicht von mir, sondern von Eric Schmidt, Ex-CEO von Google. Und diese lassen einen sehr nachdenklich zurück, also überleg Dir gut, ob Du diesen Part skippen willst und direkt mit dem Octopus weitermachen möchtest.
- KI wird für fast jeden verfügbar sein
- KI kann ein Werkzeug für Demagogen sein
- Die Menschen interagieren mit Technologien, die sie nicht vollständig verstehen
- Auch die Technologieführer sind sich der Auswirkungen möglicherweise nicht bewusst
- Die Menschen könnten sich von der KI regieren lassen
- Die jüngste Amtseinführung des Präsidenten war ein Zeichen für eine Machtkonzentration
Hier findest Du die Erklärungen zu seinen Gedanken (NPR)
OctopusGenius: Der Publisher
Nachdem die letzten Wochen und Monate doch sehr stark durch die News rund um den OctopusCreator getrieben wurden, stellen wir heute nochmal genauer den Einsatz und die Wirkung des OctopusPublisher vor.
Was kann unser neues Baby? Ich versuche es mal ganz einfach zu erklären am Beispiel des NewsSnacks. Alle Texte, die wir OHNE KI-Hilfe schreiben, landen automatisch in unserem Publisher-Dashboard. Dazu können weitere Quellen „angezapft" werden: Websites, Google Alerts, Social-Media-Seiten und E-Mail-Postfächer.
Der Publisher verarbeitet diese Nachrichten und generiert daraus Content für jegliche Art von Ausgabe-Kanal. Im Beispiel des NewsSnacks haben wir jetzt endlich eine eigene Seite newssnack.de. Diese startet allerdings mit einem Chat, in dem wir uns über die neuesten Themen unterhalten. Dieser Chat wird komplett automatisiert erstellt, ebenso wie die Artikel aus dem Snack, die einzeln aufbereitet werden.
Das ist aber noch lange nicht alles. Aus den Artikeln werden auch automatisch Reels erstellt, die dann auf unseren Social-Media-Seiten gepostet werden. An dieser Stelle gerne folgen: @newssnack_923b (Instagram) und @Newssnack (Facebook).
Zudem kuratieren wir weitere Nachrichten zu den Themen Marketing und KI. Diese können automatisch aus Newslettern in unserem Postfach oder von Websites kommen. Zukünftig werden so auch Voice-Nachrichten erstellt.
Anwendungsfelder: Lokale Nachrichten für Medienhäuser und themenspezifische Verticals – alles vollautomatisiert! Und dann haben wir da noch ein Anwendungsfeld, speziell für die Vertriebler unter uns. Denn wir haben den Publisher mal eben schnell zu einem Vertriebsassistenten umgebaut, der alle Informationen zu deinem Kundenstamm zieht und diese aufbereitet als Morning Briefing im Mailfach oder als personalisierte Website. Ja genau, ich öffne morgens die Marco-Website und sehe alle Nachrichten von meinen Kunden. Demnächst dann auch als Podcast jeden Morgen für Dich zu hören.
Spannend? Dann ruf an oder schreib an: info@octopus-genius.com