Kampagnensalat: hanuta – Nobrainer!
Wer hat in seinem Leben noch nicht in ein hanuta gebissen? Wohl die wenigsten Menschen. Das Produkt aus dem Hause Ferrero ist nie mein Favorit, wenn ich vor dem Regal stehe, aber ich laufe auch nicht weg, wenn sie auf dem Tisch liegen. Diesen „einzigartigen hanuta Geschmack", wie es auf der Homepage steht, jetzt mit einem Nachtisch-Klassiker zu mischen, macht mich neugierig. Inspiriert von Tiramisu kommt der Klassiker um die Ecke. Das kann ja nur gut schmecken.
Warum ich das eigentlich schreibe? Wie einfach doch manche Jobs in unserer Branche sind. Hey, lass uns mal Werbung machen für hanuta mit Tiramisu-Geschmack. Klar: hanuta und ein gutaussehendes Tiramisu aufs Bild, dazu Knappheit erzeugen mit dem Störer „nur für kurze Zeit" und ich stehe schon mit einem Fuß im Laden, um zu probieren!
Kampagnensalat: Segmüller – Sommer-Wiesn!
Segmüller Wiesn vom 17. Mai bis zum 1. Juni. Jetzt bin ich nicht der ausgewiesene Wiesn-Experte, aber laut Kalender sind die vom 21. September bis 6. Oktober. Als Kölner weiß ich natürlich, dass man die Feste so feiert, wie sie fallen, aber sie fallen zu lassen, wann immer man will? Ich weiß es nicht! Wahrscheinlich stand die Hütte noch vor dem Eingang, dann kann sie auch genutzt werden. Und die KNALLER-WIESN-ANGEBOTE sind auch schnell aus dem Hut gezaubert. Karussell, Autoscooter, Hüpfburg: Was man heutzutage nicht alles machen muss, um Möbel zu verkaufen.
Kampagnensalat: Auf den Punkt, fritz!
Mir ist aufgefallen, dass sich fritz-kola nicht nur heimlich zu meiner Lieblingskola entwickelt hat, die Marketingabteilung wird auch immer mehr der Benchmark der Werbeindustrie. Klare Botschaften, Haltung zeigen, Witz und jetzt auch Schnelligkeit: So geht Marketing. Nach dem Aufstieg des FC St. Pauli war das Visual „kickt erstklassig" direkt online und auch beim Thema „Sylt" war die Marketing-Abteilung schnell: „hoch moet kommt vor dem moralischen verfall" – mega, kreativ, auf den Punkt, ich befürchte schon fast, für den ein oder anderen Daumen auf Instagram zu kompliziert. Ist hier an der Stelle aber egal. Fritz bekommt dafür heute mal meine Liebe.
OOH: Zielgruppe Baumarkt!
Dein Sohn spielt mal wieder irgendwo in Düsseldorf Fußball, du hast noch Zeit bis zum Anpfiff, also schlenderst du einmal durch den OBI, der direkt nebenan ist. Und? Überraschung: OBI setzt jetzt direkt im Eingang auf eine große digitale Fläche, aber nicht, um eigene Themen zu platzieren. Der Baumarkt spielt Werbung von Netflix und ADAC aus. Spannend. OBI monetarisiert die Zielgruppe also weiter, während die Werbetreibenden theoretisch eine sehr genaue Ansprache machen könnten. Hat in dem Fall Netflix nicht gemacht, ADAC schon und deshalb ist mir die Werbung auch erst aufgefallen. „30 % aller Unfälle passieren …" ist eine starke Headline, die in dem ein oder anderen Handwerker direkt eine Erinnerung hervorrufen wird. Für alle, die jetzt sagen, Morinello mal wieder „late to the Party": Ich bin überhaupt kein Baumarkt-Fan und gehe nur, wenn ich muss oder zu viel Zeit habe.
KI-Corner: Vorlesen 2.0 mit ElevenLabs
Text-to-Voice wäre im Jahr 2024 keinen Bericht mehr im NewsSnack wert, aber ElevenLabs macht es in vielerlei Hinsicht wirklich gut und geht den nächsten Schritt, automatisch Inhalte über viele Kanäle rezipierbar zu machen. Du brauchst nur ElevenLabs Audio Native auf deiner Seite, in deinem Newsletter oder deinem Text einzubinden und schon wird der Text vorgelesen. Das Ergebnis ist beeindruckend, es gibt keine technischen Hürden mehr – schau dir auf der Webseite das Video dazu an.
Damit gibt es keinen Grund mehr, diese Funktion nicht anzubieten. Auch wir sollten uns mal Gedanken machen, diese Tools endlich für unseren Newsletter einzusetzen, um den Usern ihren bevorzugten Kanal zu bieten. So kannst du dir dann freitagabends auf dem Weg nach Hause unseren NewsSnack in Ruhe vorlesen lassen. Idee? Was meinst du?
KI-Corner: Calls auf 3 … 2 … 1 – UserCall
Ich habe mal wieder verschiedene KI-Tools getestet. Mit dabei: UserCall. Wir hatten ja schon einmal das Thema Call-Center und wie diese in Zukunft durch KI-Tools Probleme bekommen werden. Ich denke, so langsam ist die Zeit gekommen, sich zu verabschieden. Und ehrlich gesagt, was man so an Telefonaten führen muss, wenn man ein echtes Problem hat, dann war wahrscheinlich jedes Tool vor drei Jahren schon besser. Zurück zu UserCall: Seite aufrufen, Demo testen, Firmenname und URL eingeben, Sekunden später steht dein Demo-Call bereit.
Probier es mal aus, dann wirst du verstehen, warum ich in Zukunft nicht auf große Call-Center mit „echten Menschen" setzen würde. Heißt aber auch: Wir werden „zugemüllt" mit Vertriebscalls aus der KI-Dose. Aber man stelle sich mal vor, die nächste interne oder externe Befragung zum Thema Zufriedenheit geht nicht über ein Formular, sondern ein kurzes Telefongespräch. Warum nicht?