Glossar · Paid & Performance

CPL (Cost per Lead)

CPL (Cost per Lead) sind die Werbekosten für einen gewonnenen Lead — also einen Interessenten, der etwa ein Kontaktformular ausfüllt oder sich für einen Newsletter anmeldet. Der CPL misst, wie günstig eine Kampagne potenzielle Kunden generiert, noch bevor ein Kauf stattfindet.

Was ist CPL (Cost per Lead)?

CPL steht für Cost per Lead, also die Kosten pro gewonnenem Kontakt. Ein Lead ist ein Interessent, der seine Daten hinterlassen hat — etwa über ein Kontaktformular, eine Terminanfrage oder einen Newsletter. Der CPL sagt dir, wie viel dich im Schnitt jeder dieser Kontakte gekostet hat. Die Kennzahl ist besonders im B2B und bei erklärungsbedürftigen Dienstleistungen zentral, wo nicht direkt online gekauft, sondern erst ein Gespräch angebahnt wird.

Berechnet wird der CPL als Werbekosten geteilt durch die Anzahl der Leads. Gibst du 800 Euro aus und erhältst 40 Anfragen, liegt der CPL bei 20 Euro. Ob das günstig ist, hängt davon ab, wie viel ein Lead für dich wert ist und wie viele davon tatsächlich zu Kunden werden. Ein CPL von 20 Euro ist stark, wenn daraus regelmäßig Aufträge im vierstelligen Bereich entstehen — und teuer, wenn kaum ein Lead konvertiert.

Genau das ist der entscheidende Punkt: Der CPL allein täuscht leicht. Viele billige, aber schlecht qualifizierte Leads sind wertloser als wenige teure, die wirklich passen. Ein häufiger Fehler ist deshalb, nur den CPL zu drücken, ohne die Lead-Qualität und die spätere Abschlussquote im Blick zu behalten. Erst beide Zahlen zusammen zeigen, ob sich ein Kanal rechnet.

Häufige Fragen zu CPL (Cost per Lead)

Was ist ein Lead?+

Ein Interessent, der Kontaktdaten hinterlässt — etwa über ein Formular, eine Terminanfrage oder eine Newsletter-Anmeldung — und damit grundsätzliches Interesse signalisiert.

Wann ist der CPL wichtiger als der CPA?+

Vor allem bei Dienstleistungen und im B2B, wo nicht direkt online gekauft wird, sondern erst eine Anfrage entsteht, die später zum Auftrag führt.

Warum reicht ein niedriger CPL nicht aus?+

Weil billige Leads oft schlecht qualifiziert sind — entscheidend ist, wie viele davon tatsächlich zu Kunden werden, also die Lead-Qualität.

CPL (Cost per Lead)

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