Glossar · Marketing-Grundlagen

Markenbekanntheit

Markenbekanntheit beschreibt, wie viele Menschen eine Marke kennen und wiedererkennen. Man unterscheidet gestützte (mit Vorgabe) und ungestützte Bekanntheit (spontan genannt). Hohe Bekanntheit schafft Vertrauen und macht die Kaufentscheidung leichter – man wählt eher, was man schon kennt.

Was ist Markenbekanntheit?

Markenbekanntheit beschreibt, wie viele Menschen deiner Zielgruppe deine Marke kennen und sie in einem bestimmten Zusammenhang erinnern. Man unterscheidet zwei Stufen: die gestützte Bekanntheit (jemand erkennt deine Marke wieder, wenn er sie sieht oder hört) und die ungestützte Bekanntheit (jemand nennt deine Marke aus dem Gedächtnis, ohne dass man ihn erinnert). Die stärkste Form ist, wenn dir Menschen bei einem Bedarf zuerst einfallen – dann bist du die naheliegende Wahl.

Warum das wichtig ist: Menschen kaufen bevorzugt bei Anbietern, die sie kennen – Bekanntheit senkt das gefühlte Risiko und verkürzt die Entscheidung. Wer im entscheidenden Moment im Kopf des Kunden präsent ist, wird angefragt; wer unbekannt ist, taucht in der Auswahl gar nicht erst auf. Worauf du achten solltest: Markenbekanntheit baut sich über Zeit und Wiederholung auf, nicht über eine einzelne Aktion. Dabei zählt nicht nur, ob man dich kennt, sondern auch wofür – Bekanntheit ohne klare Verknüpfung zu deinem Angebot nützt wenig. Ein häufiger Fehler ist, Bekanntheit mit Reichweite zu verwechseln: Viele Klicks bedeuten nicht, dass sich jemand an dich erinnert. Beispiel: Wenn in deiner Region bei „Heizung reparieren" die meisten Menschen spontan deinen Betrieb nennen, hast du hohe ungestützte Bekanntheit für genau das Thema – und wirst bei akutem Bedarf zuerst angerufen. Genau darauf zahlt konsequente Marken- und Positionierungsarbeit ein.

Häufige Fragen zu Markenbekanntheit

Wie messe ich Markenbekanntheit?+

Über Befragungen (gestützt/ungestützt), aber auch über Näherungswerte wie direkte Website-Aufrufe, Suchanfragen nach deinem Namen oder Anfragen „auf Empfehlung".

Bekanntheit oder Umsatz – was zuerst?+

Beides hängt zusammen. Bekanntheit ist kein Selbstzweck, sondern soll Anfragen erleichtern. Sie sollte immer mit deinem Angebot verknüpft sein, damit sie zahlt.

Wie steigere ich Markenbekanntheit mit kleinem Budget?+

Durch konsequente, wiedererkennbare Präsenz an den richtigen Kontaktpunkten deiner Zielgruppe – lokal, spezialisiert und über die Zeit konstant durchgehalten.

Markenbekanntheit

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