30. Okt. 2026
Warum nur 2 von 3.379 KI-Anzeigen gekennzeichnet sind und was das für dich bedeutet
Eine neue Auswertung zeigt: Von über 37.000 Bildern und Videos aus Facebook- und Instagram-Anzeigen waren 3.379 klar als KI erkennbar, aber nur zwei trugen eine Kennzeichnung. Marco erklärt im KI-Snack, warum das für Werbetreibende zum Problem wird und welche anderen KI-Trends du auf dem Schirm haben solltest.

Wie viele KI-generierte Anzeigen sind tatsächlich gekennzeichnet?
Von 3.379 klar als KI erkennbaren Anzeigen trugen nur zwei eine Kennzeichnung. Das zeigt eine Auswertung von 37.768 Bildern und Videos aus Facebook- und Instagram-Anzeigen. Marco bringt diese Zahl aus seiner Werbewelt mit und erklärt: Die fehlende Kennzeichnung wird für Werbetreibende zum Thema. Plattformen wie Meta verlangen zunehmend Transparenz, und du solltest dich darauf einstellen, dass KI-Inhalte künftig markiert werden müssen. Wer jetzt schon sauber arbeitet, hat später weniger Ärger.
Warum setzt Marco in Recruiting-Anzeigen auf echte Menschen statt KI?
Marco nutzt in seinen Recruiting-Anzeigen bewusst echte Menschen statt KI-generierte Gesichter. Der Grund ist einfach: Authentizität schlägt Perfektion. Echte Mitarbeitende schaffen Vertrauen, KI-Gesichter wirken oft glatt und austauschbar. Gerade im Mittelstand, wo persönliche Beziehungen zählen, macht dieser Unterschied den Erfolg aus. Wenn du Fachkräfte gewinnen willst, zeige echte Gesichter aus deinem Team.
Was steckt hinter der Investition der Schwarz-Gruppe in Cohere?
Die Schwarz-Gruppe investiert in Cohere, um eine agentische Plattform für Unternehmen aufzubauen. Marco und Manuel sprechen von einer Plattform, auf der Unternehmen ihre KI-Agenten verwalten können. Das zeigt: Große Player setzen auf zentrale Steuerung von KI-Systemen. Für dich bedeutet das, dass du dich mit KI-Sichtbarkeit und der Orchestrierung von KI-Tools auseinandersetzen solltest, bevor dich die Komplexität überrollt.
Warum glauben Marco und Manuel nicht an die Gartner-Prognose?
Gartner erwartet, dass bis 2029 rund 30 Prozent der wegen KI entlassenen Mitarbeitenden zurückkehren. Marco und Manuel halten das für Unsinn. Manuel vermutet: Die meisten Entlassungen waren KI-Washing. Unternehmen trennten sich von Leuten und nannten KI als Begründung, obwohl andere Gründe dahinterstanden. Marco ist überzeugt, dass Firmen nicht großflächig zurückrudern werden. Wer einmal abgebaut hat, stellt nicht einfach wieder ein. Die Lehre für dich: Triff Personalentscheidungen ehrlich und nicht aus Trend-Druck.
Wie baust du Expertise auf wenn KI die Einstiegsjobs übernimmt?
Marco und Manuel diskutieren ein Dilemma: Wer Expertise braucht, um KI-Ergebnisse zu bewerten, muss sie irgendwo aufbauen. Wenn KI die Junior-Arbeit übernimmt, fehlt der klassische Lernpfad. In den USA sinken Informatik-Einschreibungen um 10 bis 12 Prozent. Marco sieht darin ein echtes Problem für die Zukunft. Du musst neue Wege finden, Mitarbeitende zu entwickeln. Praktische Projekte, Mentoring und crossfunktionale Teams werden wichtiger als lineare Karriereleitern. Mehr dazu erfährst du in unserer Werbeagentur in Köln, wo wir genau diese Themen live durchspielen.
Was bedeutet es wenn ChatGPT Anzeigen live umschreiben darf?
Marco spricht über neue Funktionen, bei denen ChatGPT Anzeigentexte eigenständig umschreiben kann. Sein Fazit: Das ist zu viel Kontrollverlust. Werbetreibende geben damit die Hoheit über ihre Botschaft ab. KI-Systeme optimieren auf Klicks, nicht auf Marke oder Strategie. Marco rät, die Zügel in der Hand zu behalten und KI nur dort einzusetzen, wo du die Ergebnisse aktiv steuerst. Bei 923b setzen wir auf hybride Prozesse, bei denen Menschen das letzte Wort haben.
Fazit
Marco zeigt im KI-Snack: KI-Kennzeichnung wird Pflicht, Gartner-Prognosen sind oft Hype, und wer Expertise aufbauen will, muss neue Wege gehen. Sein Tipp aus der Folge: Lass deine eigenen Kanäle von einer KI auditieren. Marco hat YouTube und Instagram komplett neu aufgesetzt und dabei kleine Stellschrauben gefunden, die man leicht vergisst. Hör rein, wenn du wissen willst, wie du KI praktisch einsetzt statt nur darüber zu reden.
Häufige Fragen zu KI-Kennzeichnung und Mittelstands-Praxis
Müssen KI-generierte Anzeigen gekennzeichnet werden?
Ja, zunehmend verlangen Plattformen wie Meta eine Kennzeichnung von KI-Inhalten. Die aktuelle Praxis zeigt jedoch, dass nur ein Bruchteil der erkennbaren KI-Anzeigen markiert ist. Marco erwartet, dass die Durchsetzung härter wird. Das gilt nicht für alle Plattformen gleichermaßen, aber du solltest dich auf strengere Regeln einstellen.
Werden wegen KI entlassene Mitarbeitende wirklich zurückgeholt?
Nein, Marco und Manuel glauben nicht daran. Sie sehen viele Entlassungen als KI-Washing: Unternehmen nannten KI als Begründung, obwohl andere Motive dahinterstanden. Eine echte Rückholwelle ist unwahrscheinlich. Das gilt nicht, wenn ein Unternehmen tatsächlich feststellt, dass KI die erhoffte Leistung nicht bringt.
Was ist ein agentischer Arbeitsplatz?
Ein agentischer Arbeitsplatz ist eine Plattform, auf der Unternehmen ihre KI-Agenten zentral verwalten und steuern. Cohere baut so eine Lösung, und die Schwarz-Gruppe investiert dort. Für dich bedeutet das: KI wird von Einzel-Tools zu orchestrierten Systemen. Das gilt nicht für kleine Pilotprojekte, sondern für skalierte Unternehmens-KI.
Wie entwickle ich Mitarbeitende wenn KI Einstiegsjobs übernimmt?
Du brauchst neue Lernwege jenseits klassischer Junior-Positionen. Marco sieht Mentoring, praktische Projekte und crossfunktionale Teams als Lösung. Expertise entsteht durch aktives Bewerten und Korrigieren von KI-Outputs, nicht durch reine Routine-Arbeit. Das gilt nicht, wenn deine Branche weiterhin auf klassische Ausbildung setzt, aber die Tendenz ist klar.
Sollte ich KI-Systemen die Kontrolle über meine Anzeigentexte geben?
Nein, Marco rät davon ab. KI-Systeme wie ChatGPT optimieren auf Klicks, nicht auf Marke oder Strategie. Du gibst damit die Hoheit über deine Botschaft ab. Nutze KI als Werkzeug, aber behalte die Entscheidungshoheit. Das gilt nicht für reine Performance-Kampagnen, bei denen du nur Conversion zählst.
Von Marco Morinello · 30. Okt. 2026
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