19. Aug. 2026

GEO ist Bullshit? +197 % KI-Traffic sprechen eine andere Sprache

Ein SEO-Experte nennt Generative Engine Optimization Bullshit. Marco zeigt mit echten Zahlen aus der Praxis, warum GEO für Mittelständler trotzdem relevant ist. Plus: Warum dein Second Brain in Claude mit Marketing und Vertrieb starten sollte.

Bringt Generative Engine Optimization überhaupt etwas?

GEO bedeutet, deine Inhalte so aufzubereiten, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Perplexity dich als Quelle finden und zitieren. Ein bekannter SEO-Experte, Sugantan Mohanadasan, hat das ganze Thema kürzlich als Bullshit bezeichnet. Seine These: Die meisten Nutzer verwenden ChatGPT in der kostenlosen Version ohne Live-Search, also bringt Optimierung für KI-Suche nichts. Marco hält dagegen mit echten Zahlen: Der Traffic aus KI-Chatbots zu Shopify-Shops ist im letzten Quartal um +197 % gestiegen, während die klassische Google-Suche im selben Zeitraum nur um +12 % zulegte. Das zeigt, dass sauber optimierte Seiten sehr wohl neue Anfragen bringen.

Warum 95 % ChatGPT-Free-Nutzer die GEO-Debatte verändern

Die Kritik am GEO-Konzept bezieht sich darauf, dass 95 % der ChatGPT-Nutzer die kostenlose Version ohne Web-Search verwenden. Stimmt. Aber: Perplexity und Claude greifen standardmäßig auf Live-Daten zu, Google AI Overviews sowieso. Und selbst in ChatGPT Free kannst du Web-Search aktivieren. Marco sagt: Wer heute seine Inhalte nicht für KI-Systeme optimiert, verschenkt Traffic. Die Zahl von +197 % KI-Traffic zeigt, dass die Nutzer längst unterwegs sind. Wer in diesen Systemen nicht gefunden wird, existiert für einen wachsenden Teil der Zielgruppe schlicht nicht.

Mehr zu unserer Arbeit findest du unter KI-Sichtbarkeit.

ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity liefern völlig andere Quellen

Ein wichtiger Punkt aus der Praxis: Jedes KI-System zitiert andere Quellen. Marco hat das mehrfach getestet. Claude und Perplexity liefern in der Praxis oft völlig andere Treffer als ChatGPT und Google Gemini. Das liegt daran, dass jedes System anders auf Web-Search zugreift und andere Daten priorisiert. Für dich als Mittelständler bedeutet das: Du musst deine Inhalte nicht nur für eine Plattform optimieren. Du brauchst eine Struktur, die AQSE-Prinzipien erfüllt: Answer (kurze Antwort), Quote (zitierfähig), Sustain (Guardrails), Explain (Kontext). Dann hast du eine Chance, in mehreren Systemen zu erscheinen.

Wie du das konkret umsetzt, erklären wir in unserem Wissen-Bereich zu GEO.

Second Brain mit Claude: Warum Marketing und Vertrieb der beste Startpunkt sind

Marco empfiehlt in der Folge, ein Second Brain in Claude oder Obsidian aufzubauen. Aber wo anfangen? Sein Tipp: Marketing und Vertrieb. Warum? Diese Daten sollen ohnehin nach außen, du brauchst keinen großen Datenpool und hast sofort einen Hebel. Ganz ohne Datenschutz-Bremse. Du legst eine zentrale Ordnerstruktur an, in der Markenidentität, Kundenprofil und wichtige Inhalte systematisch verankert sind. Über Web-Search zieht sich die KI zusätzlich Kontext direkt von den Webseiten deiner Kunden. ServiceNow macht das gerade mit Claude als Agentic OS vor. Marco sagt: "Das ist der schnellste Einstieg in KI-Automatisierung im Unternehmen."

Wenn du Unterstützung beim Aufbau brauchst, melde dich bei unserer Werbeagentur in Köln.

Fazit

Die Debatte um GEO zeigt: Wer heute noch glaubt, KI-Suche sei Bullshit, verschläft eine Traffic-Quelle, die um +197 % wächst. Marco ordnet die These ein und zeigt mit echten Zahlen, dass sauber optimierte Inhalte in ChatGPT, Perplexity, Claude und Gemini gefunden werden. Wer wissen will, wie man sich für die KI-Suche ready macht, bekommt im KI-Snack täglich den ehrlichen Praxis-Blick. Marco sagt: "Wir sind immer so drei Monate vor den News."

Häufige Fragen zu GEO und KI-Traffic

Was ist GEO und bringt es wirklich etwas?

GEO (Generative Engine Optimization) bedeutet, deine Inhalte so aufzubereiten, dass KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Perplexity dich als Quelle finden und zitieren. Marco zeigt mit echten Traffic-Zahlen, dass sauber optimierte Seiten sehr wohl neue Anfragen bringen: +197 % KI-Traffic zu Shopify-Shops im letzten Quartal. Das gilt natürlich nur, wenn du deine Inhalte nach AQSE-Prinzipien strukturierst und nicht einfach blind Keywords einbaust.

Warum zeigen ChatGPT, Gemini, Claude und Perplexity unterschiedliche Quellen?

Weil jedes System anders auf Web-Search zugreift und andere Daten priorisiert. Claude und Perplexity liefern in der Praxis oft völlig andere Treffer als ChatGPT und Google Gemini. Du musst deine Inhalte also nicht nur für eine Plattform optimieren, sondern eine Struktur schaffen, die in mehreren Systemen funktioniert. Das gilt nicht, wenn du nur auf ein einziges Tool setzt und andere Kanäle ignorierst.

Wie baue ich ein Second Brain mit Claude oder Obsidian auf?

Du legst eine zentrale Ordnerstruktur an, in der Markenidentität, Kundenprofil und wichtige Inhalte systematisch verankert sind. Marco empfiehlt, mit Marketing und Vertrieb zu starten, weil diese Daten unkritisch sind und sofort einen Hebel bringen. Über Web-Search zieht sich die KI zusätzlich Kontext direkt von den Webseiten deiner Kunden. Das gilt nicht, wenn du hochsensible interne Daten ohne Freigabe einbindest.

Wächst der Traffic aus KI-Chatbots wirklich messbar?

Ja. Der Traffic aus KI-Chatbots zu Shopify-Shops ist im letzten Quartal um 197 % gestiegen, während die klassische Google-Suche im selben Zeitraum nur um 12 % zulegte. Das zeigt, dass die Nutzer längst unterwegs sind. Wer in diesen Systemen nicht gefunden wird, verschenkt eine wachsende Traffic-Quelle. Das gilt natürlich nur, wenn du deine Inhalte auch tatsächlich für KI-Systeme optimierst und nicht einfach abwartest.

Warum sollte ich mit Marketing und Vertrieb ins Second Brain starten?

Weil diese Daten ohnehin nach außen sollen, du keinen großen Datenpool brauchst und sofort einen Hebel hast. Ganz ohne Datenschutz-Bremse. ServiceNow macht das gerade mit Claude als Agentic OS vor. Marco sagt: "Das ist der schnellste Einstieg in KI-Automatisierung im Unternehmen." Das gilt nicht, wenn du mit hochsensiblen internen Prozessen oder Personaldaten startest.

Von Marco Morinello · 19. Aug. 2026

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