15. Sep. 2026
Claude gefeuert: Warum Bestseller-Autor Ilja Grzeskowitz seinen Newsletter wieder selbst schreibt
Ilja Grzeskowitz automatisiert sein Backoffice mit Claude, schreibt sein Buch zu 40 Prozent mit KI und hat den Newsletter trotzdem zurück auf Handarbeit gesetzt. Marco macht genau das Gegenteil. Die Frage ist nicht ob KI, sondern wo du sie wirklich brauchst.

Warum schreiben manche ihren Newsletter trotz KI wieder selbst?
Ilja Grzeskowitz hat fast 380 Newsletter-Ausgaben verschickt, dann Claude für Stil-Analyse und Entwürfe eingesetzt und die KI nach wenigen Wochen wieder gefeuert. Der Grund: KI-Texte fallen trotz Skills, Feedback-Schleifen und Custom Instructions immer wieder in typische Muster. Formulierungen wie "nicht X, sondern Y" oder bestimmte Satzbausteine tauchen auf, obwohl du sie explizit verboten hast. Das Korrigieren kostete Ilja mehr Zeit als das Selberschreiben. Bei einem persönlichen Newsletter müssen die Leser spüren, dass der Mensch dahintersteht. Marco setzt dagegen auf die Kombination KI plus MI (menschliche Intelligenz) und lässt Claude Entwürfe schreiben, die er dann überarbeitet. Beide Wege funktionieren, du musst wissen, wo deine Stimme unersetzlich ist.
Wo hilft KI beim Buchschreiben wirklich?
Ilja schätzt den sinnvollen KI-Anteil beim Buchschreiben heute auf 40 bis 45 Prozent. Stark ist die KI bei Ideenfindung, Konzept, Gliederung und Recherche. Sie liefert keyword-optimierte Titel für Amazon, testet Cover-Varianten und gibt strukturiertes Feedback. Das eigentliche Schreiben macht Ilja weiterhin selbst, weil dort seine Erfahrung und sein Ton den Unterschied machen. Der Punkt: KI beschleunigt die Vorbereitung und die Optimierung, aber den Kern deines Buches musst du selbst setzen. Wenn du die KI nur nach Bestätigung fragst ("Gib mir Feedback zu meinem Text"), lobt sie dich. Wenn du fragst "Wie kann ich es besser machen, wo habe ich Denkfehler und wie wirkt es noch stärker auf meine Zielgruppe?", wird sie zum echten Sparringspartner.
Wie automatisiert man E-Mail-Anfragen mit Claude?
Ilja hat einen Claude-Agent gebaut, der alle zehn Minuten sein Postfach prüft. Vortragsanfragen versieht er mit einem Label, der Agent liest Absender, Organisation und Termine aus und trägt sie automatisch in seine Notion-Datenbank ein. Pro Anfrage spart das 15 bis 20 Minuten. Solche Backoffice-Prozesse sind perfekt für KI-Automatisierung, weil sie strukturiert, wiederkehrend und regelbasiert sind. Du brauchst keine Programmierkenntnisse, nur ein klares System. Der Tipp: Fang mit einem einzigen Prozess an, teste ihn zwei Wochen und baue dann den nächsten. So baust du dir Schritt für Schritt ein automatisiertes Backoffice auf. Mehr zu KI-gestützten Prozessen findest du bei unserer Werbeagentur in Köln.
Warum ist Sichtbarkeit in der KI-Suche heute Pflicht?
Bei Ilja kommen 20 bis 25 Prozent der Anfragen über Google- oder KI-Suche. Im Kontaktformular kreuzen immer mehr Leute "AI-Search" an, weil sie in ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews nach Speakern oder Beratern gesucht haben. Die jüngere Generation fragt ChatGPT statt anzurufen oder eine Website zu durchsuchen. Wenn du dort nicht auftauchst, überlässt du die Anfrage anderen. Die Frage ist nicht, ob du mitmachst, sondern ob du es dir in deinem Business heute erlauben kannst, komplett analog zu bleiben. Sichtbarkeit in der KI-Suche ist keine Zukunftsmusik, sondern bereits heute Akquise-Kanal. Wie du deine KI-Sichtbarkeit aufbaust, zeigen wir dir in unseren KI-Snack-Folgen.
Wann solltest du KI einsetzen und wann nicht?
Marco und Ilja sind sich einig: KI ist kein Ersatz für deine Stimme, sondern Werkzeug für Geschwindigkeit und Struktur. Prozesse, die sich wiederholen, kannst du automatisieren. Texte, die deine Haltung transportieren sollen, schreibst du selbst oder überarbeitest sie intensiv. Die Mischung entscheidet. Ilja nennt es "KI-Kommunismus, da mache ich nicht mit", wenn KI alles macht und nichts mehr von dir kommt. Marco setzt dagegen auf die Kombination, weil er mit KI-Entwurf plus menschlicher Überarbeitung schneller ist als ohne. Beide Wege funktionieren, wenn du weißt, wo dein Mehrwert liegt. Einen komplett KI-generierten Kinofilm würde Marco nicht schauen, Manuel schon. Die Frage zeigt: Vertrauen und Authentizität bleiben menschlich.
Fazit
Ilja Grzeskowitz zeigt, dass du KI gezielt einsetzen kannst, ohne deine Stimme zu verlieren. Backoffice-Automatisierung spart Zeit, Buchkonzept und Recherche gewinnen an Tempo, aber der persönliche Newsletter bleibt Handarbeit. Sichtbarkeit in der KI-Suche wird zur Pflicht, weil immer mehr Kunden dort anfangen. Die ganze Folge mit Ilja hörst du im KI-Snack, täglich neue Impulse für deinen Mittelstand.
Häufige Fragen zu KI beim Schreiben und Automatisierung
Kann man mit KI ein komplettes Buch schreiben?
Ja, technisch geht das, aber der sinnvolle KI-Anteil liegt laut Ilja Grzeskowitz bei 40 bis 45 Prozent. KI hilft bei Ideenfindung, Konzept, Gliederung, Recherche, keyword-optimierten Titeln und Cover-Tests für Amazon. Das eigentliche Schreiben macht Ilja selbst, weil dort seine Erfahrung und sein Ton den Unterschied machen. Das gilt nicht, wenn du bewusst ein KI-Experiment starten willst oder deine Zielgruppe KI-Texte akzeptiert.
Warum hat Ilja seinen Newsletter nach 380 Ausgaben wieder selbst geschrieben?
Weil KI-Texte trotz Stil-Analyse, Skills und Custom Instructions immer wieder in typische Muster fallen. Formulierungen wie "nicht X, sondern Y" tauchten auf, obwohl er sie verboten hatte. Das Korrigieren kostete mehr Zeit als das Selberschreiben. Bei einem persönlichen Newsletter müssen die Leser spüren, dass der Mensch dahintersteht. Das gilt nicht, wenn du einen rein informativen Newsletter verschickst oder deine Leser KI-Stil akzeptieren.
Wie automatisiert man E-Mail-Anfragen mit Claude?
Ilja versieht Vortragsanfragen in seinem Mailprogramm mit einem Label. Ein Claude-Agent prüft alle zehn Minuten das Postfach und trägt Absender, Organisation und Termine automatisch in seine Notion-Datenbank ein. Das spart pro Anfrage 15 bis 20 Minuten. Du brauchst keine Programmierkenntnisse, nur ein klares System und ein wenig Einrichtungszeit. Das funktioniert nicht, wenn deine Anfragen zu unstrukturiert sind oder du kein einheitliches Ablagesystem hast.
Warum ist Sichtbarkeit in der KI-Suche heute wichtig?
Bei Ilja kommen 20 bis 25 Prozent der Anfragen über Google- oder KI-Suche. Jüngere Generationen fragen ChatGPT, Perplexity oder Google AI Overviews statt anzurufen. Wer dort nicht auftaucht, überlässt die Anfrage anderen. Sichtbarkeit in der KI-Suche ist bereits heute Akquise-Kanal, keine Zukunftsmusik. Das gilt nicht, wenn deine Zielgruppe ausschließlich offline oder über persönliche Empfehlungen kommt.
Sollte man KI als Sparringspartner oder nur als Schreibwerkzeug nutzen?
Als Sparringspartner bringt KI mehr, wenn du die richtigen Fragen stellst. Frag nicht "Gib mir Feedback zu meinem Text", sondern "Wie kann ich es besser machen, wo habe ich Denkfehler und wie wirkt es noch stärker auf meine Zielgruppe?". Dann wird die KI zum echten Sparringspartner statt zum Ja-Sager. Das funktioniert nicht, wenn du nur Bestätigung suchst oder keine klare Zielgruppe definiert hast.
Von Marco Morinello · 15. Sep. 2026
Klingt relevant für dich?
Lass uns über deine KI-Sichtbarkeit reden
Wir prüfen, wo du in den KI-Antworten stehst und was zu tun ist. Ehrlich und unverbindlich.
Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags · unverbindlich & ehrlich